04.07.2011

Auch vom Schmerz emanzipiere ich mich.

Dies ist ein Teilbeitrag vom Montag, den 4.7.2011, den ich in der XING-Gruppe 'Bunte Smarties' veröffentlichte:

In der letzten Woche wurde ich an ganz verschiedenen Stellen in höchste Glücksgefühle und in tiefst zerschmetternden Schmerz geworfen. Ich durfte mich freuen und lieben und ich wurde verletzt und litt Schmerzen am Rande des für mich Erträglichen. 
Doch an dieser Stelle gab es eine ganz neue Beobachtung, die mir super gut gefällt :


Ich meine, dass ich Glück und Unglück nicht mehr "verbandelt" empfand, wie früher, 
sondern als zwei getrennte Stränge!!! 

Ich empfand, dass mir mein Lernen, leicht und fröhlich zu sein, eine ganz neue Möglichkeit schenkt, welche mich das eine vom andern trennen lässt, weil ich das nun 'vermag'. 


Als hätte ich 'Reserven', vermochte das Unglück meinem Glück nicht wirklich etwas anhaben und genau da packte ich das Glück vom Glück und der Schmerz ging nicht nur schneller ... nicht einzig schneller ... sondern ganz besonders VERZEIHEND (gleich, auf der Stelle verzeihend) vorbei. 

Es war, als würde ich ein erstes Mal Schmerz in einer emanzipierten Seinsweise so erleben können, als dass ich nicht von ihm mein Leben abhängig machen müsste. 

Und das, wer mich noch verstehen kann, ist ein enormes Gefühl, welches mich ganz neu atmen lässt, als fielen tausend Stricke, Fesseln und Seile von mir. Das Minus. Das Zero. Das Plus. 

Man muss sich auch vom Schmerz emanzipieren können. Fühle ich.


Herzlich grüsst
Jona Jakob

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