21.05.2019

Entscheidungen treffen bei Gedankenkarussell - oder: Fahren, auch wenn ein Lämplein aufleuchtet.

Sie kennen das: Sie setzen sich in ihr Fahrzeug und während Sie fahren fällt Ihnen auf, dass bei den Amaturenanzeigen ein Lämpchen leuchtet - ein Hinweis.Nun beginnt das Dilemma einen Entscheid zu treffen:

a) Soll ich noch bis an mein Ziel fahren?
b) Oder soll ich besser anhalten?

Den meisten begabten und sensiblen Menschen entsteht dieses Dilemma bei vielen ihrer Entscheidungen die pro Tag zu treffen sind. Kein leichtes Problem, besonders gefühlt nicht.

Wie kann man da rauskommen?


In dem man pragmatisch "es einfach tut", als würde man einen Lichtschalter betätigen: Klick - basta.


Story-Telling / Beispiel: 


Es gab vor vielen Jahren im Fernsehen eine Folge der Serie 'Raumschiff Enterprise'. Die Führungsmannschaft mit Captain Kirk, Kommander Spock, Arzt Pille etc. war mit einem Shuttle-Raumschiff von der Enterprise entfernt auf einem Planeten. Das Problem war:
  • Der Shuttle-Transporter hatte zu wenig Energie, um aus dem Kreislauf zu gelangen
  • Das Team musste zurück zur Enterprise
  • Die Anziehungskraft des Planeten ließ das Shuttle nicht aus der Umlaufbahn

Ein nettes Dilemma. Wie entschied man?: 
  • Man startete mit der Restenergie (hier durchbrach man den Kreislauf - bei voller Unklarheit)

Was geschah?
  • Auf einmal brannte das Shuttle, die Mannschaft schien zu ersticken bzw. zu sterben
  • Das Shuttle wurde von der Enterprise gerettet
  • Die Mannschaft kam erst an Bord der Enterprise wieder zusammen

Dialog: 
  • Kirk: "Wie konnte es zu dem gravierenden Brand kommen?"
  • Spock: "Ich habe das Shuttle in Brand gesteckt. ... - ...-"
  • Alle sind entsetzt: Wie konnte er? Ausgerechnet Spock?
  • Kirk: "Kommander Spock: Wir hätten alle sterben können!"
  • Spock: "Ja, ich weiß. Doch es war unsere einzige Chance zur Enterprise zu gelangen. Durch das Verbrennen des Raumschiffes verlor es an Materie, es wurde leichter - die Restenergie der Antriebskraft konnte so endlich aus der Gefangenschaft der Anziehungskraft ausbrechen. Die Enterprise konnte uns knapp aber rechtzeitig reinholen. "
  • Kirk: "Aber das ist völlig unlogisch - und Sie handeln immer nur logisch. Wie nun?"
  • Spock: "Sie haben Recht. Ich dachte alles logisch durch. Es gab keine logische Lösung. Und wenn es keine logische Lösung gibt, muss ich eine unlogische Lösung wählen - [und nun kommt es:] was mir wiederum logisch schien."
  • Allgemeines Augenrollen

Zurück in unseren Alltag - Was ist die Situation? Wie kommt man raus?




Die Begabten, welche über Entscheidungsprobleme klagen und stets getrieben sind, alles und jedes zu hinterfragen, die haben die bekannte Situation: Man fährt in einem Auto - ein Lämplein leuchtet auf. Man weiß nicht, was tun. Man wälzt erste Pro- gegen Contra-Gedanken und diese Spirale nimmt zu. Sie vertieft sich auch dann, wenn man längst von Fachleuten Bescheid erhalten hat, "das macht nichts, das ist bloß ein Hinweis auf den nächsten Service Ihres Wagens, melden Sie sich in 1-2 Wochen an, das reicht noch." Weiterhin wissen Sie nicht, wie Sie sich entscheiden sollen. 


Warum ist das so?

Hochbegabte haben im Verlauf ihres Lebens die meisten Fragen selber beantworten müssen, nicht zu selten von früh auf, also als Kind schon. Sie sind zwar "reiche" Denker, Checker und AnalystInnen, doch genau das hilft nicht selten weniger, als jemand, der einfach macht. 


Worauf kann man sich bei einem "blinden / unlogischen / Spockschen / pragmatischen Entscheid' verlassen?

Achten Sie sich einmal: 99% Ihrer Entscheide haben Sie richtig entschieden. Ihre Bilanz, falsch entschieden zu haben steht im Normalfall bei 99 zu 1, im schlimmsten Fall bei 90 zu 10. Und gut, es mag quantitative und qualitative Entscheide und Konsequenzen geben - dennoch: Der Mensch tut meistens das Richtige. Und wenn er falsch entschieden hat, lassen sich die meisten Entscheide frühzeitig erkennen und korrigieren. Selbst das Enterprise-Team wurde gerettet. Es ist lakonisch zu verstehen, wenn bei Twitter immer wieder geschrieben wird: "WIR WERDEN ALLE STERBEN. ALLE!" Nein - niemand wird sterben, das ist bloß genüssliches Drama mit einer Note Humor. 

Fazit: Sie können sich in den allermeisten Fällen auf die Richtigkeit Ihrer Entscheidungen verlassen. Auch wenn es sich nicht so anfühlt (da in Ihnen noch das Lämplein leuchtet). Ja. 

Was Sie bedenken sollten, wenn Sie es auf die Spitze treiben


Selbst die Management- und Führungsliteratur aller Universitäten weiß, dass es besser ist, falsch zu entscheiden, als nicht zu entscheiden!

Abgesehen davon, dass Sie Lebenszeit verlieren und Chancen verpassen, belasten Sie Ihre Verhältnisse zu Ihren Normalo-Kontakten: 
  • Ihr Normalokontakt auf der Grafik ist der Reiseanbieter.
  • Sein Geschäft ist: ein Angebot machen, Vertrag binden, Reise verkaufen. - Basta.
  • Er wird um ein Angebot angefragt - er stellt eines aus. - Basta.
  • Es ist ok, wenn einmal rückgefragt wird. Sogar zweimal verträgt es. 
  • Doch spätestens bei Ihrer dritten Wenn-und-Aber-Rückfrage wendet sich der Normalo ab
  • Sie sind für den Normalo "nicht clever", sonder bloß anstrengend
  • Im unglücklichsten Fall zieht ein Anbieter sein Angebot zurück, weil er Sie als Kunde nicht haben möchte. Sie stellen ein Risiko dar, nach allen Wenn-und Aber später noch zu reklamieren. Dann besser auf den Auftrag verzichten - für den Normalo auch ein Erfolg, den möglichen "Schaden" abgewendet zu haben. 
  • Nur Sie, sie zahlen Ihr Hin-und-Her damit, dass Sie nun nichts in den Händen haben. 

Kleiner Trick: 
  • Das aufleuchtende Lämplein leuchtet nur in Ihnen
  • Nehmen Sie den Blick von sich weg
  • Schauen Sie nach dem (Normalo)-Partner, der GETROST seines Amtes waltet / handelt
  • Schauen Sie, wie sich das Gute dort immer und immer wieder bestätigt
  • Und wie sein Geschäft floriert, währen Sie noch keines gegründet haben
  • Verlassen Sie sich auf Ihre Fähigkeit, Verlässlichkeit ausmachen und erkennen zu können. 
  • Und dann gehen Sie (bei innerlich leuchtendem Lämpchen) aus der Verhinderungspirale raus.
  • Wenden Sie vor allem das Unglück ab, welches Ihnen entstehen kann, wenn Sie nicht entscheiden. 


Notfalls: 
  • Erstellen Sie sonst eine Entscheidungstabelle
  • Nutzwerttabelle
  • Entscheidungsmatrix (alles bei Wikipedia findbar oder in BWL-Büchern)


Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Jona Jakob, Aschaffenburg
hochbegabtencoach.de
hochbegabtencoach.ch

19.05.2019

Hochbegabte und Beziehungspartner finden ..


Ob die Vielfälltigkeit einer HB oder das Feingefühl der Hochsensibilität ... es bedarf a) der Anknüpfpunkte, b) einer Anzahl gleicher Interessen und Erfahrungen und c) einer Mehrzahl an differenzierbaren Feinheiten. Für die hier krude überzeichnete Kombination eignet es sich wenig. Doch dafür entsteht ab und zu der Zauber, dass sich wer für einen 220V-Stecker hält und dann in der Begegnung mit dem 40-Pol-Stecker feststellt, selber zu passen. Im Wesen von HB und HS lässt es sich am leichtesten erkennen, von selber oder ähnlicher Prägung zu sein. Magic.

18.05.2019

Tages- und Zeitstruktur zwischen Hochbegabten und Normalos


Ein möglicher Ansatz, um Normalo'Welt von seiner Gesetzmässigkeit her kennen zu lernen, ist das Studium der Volkswirtschaft: es geht um das "Steuern und Lenken von Massen" bei höchstmöglicher wirtschaftlicher Effizienz. Eine vielbeliebte Technik dabei nennt sich "Kybernetik". Ein Fazit bildet sich ganz von alleine raus: Wir können nicht jeden machen lassen, was er gerade will!

Daher: die Mehrheit geht simplen und allgemein gültigen Strukturen nach. Das sichert die Existenz, das beschert Sicherheit fürs Leben und allgemeine Annahme bzw. Akzeptanz als Schaf unter Schafen. Es bleibt dann eine Frage der inneren Orientierung, ob ich das Mass der Dinge als eine Zumutung empfinde, oder ob ich das gerne 'einfach' bediene.

17.05.2019

Hochbegabung und Coches bzw. Therapeuten - oder: Die meisten AkademikerInnen sind Normalos.


Normalowelt
Es ist sozusagen "gegeben", dass wer PsychotherapeutIn, LehrerIn, Coach wurde, dies im Regelfall der Normalverteilung als Normalo, also als Mensch der grossen Masse geworden ist. Damit ich meinen Gedanken veranschaulichen kann, fahre ich mein Beispiel am Beruf des Therapeuten weiter. Ein Normalo-Therapeut hat ein Normalo-Welt- und Menschenbild, eine Normalo-Sozialisation, ein Normalo-Wertebild/-raster. Er oder sie planen, entscheiden, handeln und kontrollieren nach dem "Gewohnten" eines Normalo-Heranwachsens, bis hin zur reifen Persönlichkeit, die weiter eine Normalo-Persönlichkeit bleibt, normalo-fühlt und normalo-denkt, auch die ganze entwickelte Intuition ist eine Normalo-Intuition. 

Angenommen, ein Normalo'Mensch kommt zur Therapie, weil dieser Mensch etwas Grausames als Trauma erlebte (Krieg, Vergewaltigung, Horror, Panik, Unfall, Flugzeugabsturz, Kindesverlust, etc. etc), so kann ein Normalo'Therapeut hier seinen fachlichen Dienst verrichten, denn VOR dem Trauma des Klienten lebte dieser Mensch in den Normen der Normalo'Welt und auch in seinem Trauma orientiert er/sie sich an den Normen der Normalo'Welt, so auch die begleitende Person bzw. der Therapeut. 

Wesenszug Hochbegabung
Kein Normalo'Therpeut kann einen Menschen mit deutlicher Hochbegabung WIRKLICH UND GANZ erfassen. Das bedeutet übersetzt: nicht genügend einfühlen (unzureichende Empathie), da das Verstehen für einen Normalo'Therpeuten nicht genügend möglich ist - man kann mit einem 10er-Schraubenschlüssel keine 13er-Mutterschraube fassen! 

Es ist nicht so, dass der Normalo'Therapeut zu dumm, zu minder oder sonst negativ bewertet ist - nein, das ist nicht so gemeint oder ausgelegt. Der Normalo'Therapeut ist vollauf ok und leistet im Umfang seiner Möglichkeiten vielleicht beste Arbeit. Doch sind die meisten Hochbegabten seit Geburt um Normen grösser oder es entwickeln sich diese Normen von da an, was bedeutet, dass ein z.B. 30-jähriger Mensch über 30 JAHRE mehr gedacht, mehr gefühlt, mehr reflektiert, mehr gefragt, mehr beantwortet, mehr sinnlich wahrgenommen und geleistet hat. Dieses MEHR kann in seiner oft unerkannten Form (Sehnsucht, verstanden zu werden) nur von jemandem empathisch ganz angenommen werden, der von selbem Format lebt und leben muss. 

Nachtrag von JJ: Habe ich Klientel mit IQ über 150, kann es sein, dass mein Format wieder nicht mehr reicht, mich in die Welt und die Anliegen dieser Klienten einzufühlen - wir reden und arbeiten dann erneut aneinander vorbei, was sofort spürbar wird. Das bedeute: Abbruch und neuen Coach für Höchstbegabte suchen.

Jona Jakob, Zürich

16.05.2019

Die Situation des Professors, Studiengang für Studiengang ... es nervt.


Wesenszug Hochbegabung: 
Solche Doktoranden zeichnen sich dadurch aus, dass sie am liebsten das Denken neu erfinden würden. Es "MUSS" 
- ein anderer Ansatz her
- es sind VISIONEN zu bilden
- das System ist falsch und 
- Bewertungsraster müssen neu geeicht werden
- Zudem ist noch X, Y und Z zu bedenken 
- eigentlich ist die vorgegebene Seitenzahl für die Doktor- oder Diplomarbeit viel zu gering. 

Die Dissertation oder Diplomarbeit muss der grosse Wurf werden, schliesslich ist man seit drei Semester überfällig. 

Normalo'Welt: 
Der Professor muss längst kaum noch lehren. Er muss fürs Institut oder den Lehrstuhl Geld beschaffen (Found rising), er muss Partner für Forschungsaufträge finden, er muss Forschungsideen verkaufen, und er muss folgende Doktorarbeiten allesamt bewerten: 
- Student Müller
- Student Eichinger
- Studentin Gromm
- Studentin Geisler
- Student Wille
- Student Mühlemann
- Student Röhrl
- ... und noch ca. 20 mehr, dann noch Gegenlesen, Prüfungsgremium, Rekurse, Doktorfeier, etc. Eigentlich ist er ein Werksarbeiter am Fliessband, Jahr für Jahr. Und nichts in der Welt nervt ihn so, wie Arbeiten, die nicht in der Denk-Norm, der Bewertungs-Norm, der Verfassungs-Norm, der Abgabezeit-Norm oder sonst wie nicht in der Norm sind, denn die machen ihm das Leben schwer, dem armen Kerl. Daher, lieber hochbegabter Doktorand, geschätzte hochbegabte Diplomandin, es ist nicht, dass sie missachtet werden, es ist vielmehr so, dass sie nerven, .. und wie! (Ist sarkastisch zu verstehen). 

Jona Jakob

15.05.2019

Denkendes Denken und fühlendes Denken.


Als Hochbegabter 'verstehe' ich sofort, was mir mein Gegenüber 'präzisiert und erforscht' mitteilen möchte. Doch das Ohr und Erfassungsvermögen des Normalos kann / vermag mit solchen Worten (auch schriftlich) nichts anfangen, weil das nicht in dessen Denken PASST. - Im schlimmsten Fall übersetzt der Normalo solche Aussagen nicht, sondern empfindet / fühlt / spürt nur sein Unbehagen, was die erhaltene Botschaft betrifft. Obwohl er nun genau das spürt, was der Begabte sagen möchte, distanziert er sich womöglich vom Gegenüber. Zurück bleibt ein un'gehörter, un'verstandener und auch empathisch un'gefühlter Begabter, der (in seinem schlimmsten Fall) womöglich dann wiederum anfängt, über den missglückten Versuch nachzu'denken. Und es ist mE möglich, vor lauter Denken wohin zu gelangen, wo man nichts mehr spürt.

14.05.2019

Sontagsidyll


Sie möchte Ihrem Vater sagen, dass Sie in der The New York Times einen Druckfehler fand.

Jona Jakob, 2012

13.05.2019

Einfach denken



Jaaa, die Frage hat keine Hintergründigkeit und Neeeiiin, sie soll nicht neu interpretiert werden. Basta. Lernen Sie, dass die Aufgabenstellung so simpel ist, wie sie da steht. Nothing else. Please! Ist mir egal, was Sie denken.

Jona Jakob

12.05.2019

Hochbegabte sind lösungsorientiert - Normalos sind problemlosigkeitsorientiert.


No comment.

Vielleicht: Wer seine Problemlosigkeitsorientierung hartnäckig schult, wird enorme Schritte machen. Da so ein Entscheidungsträger eine grosse Verantwortung  buckelt, legen Sie Ihre ganze Kompetenz ins "Ihm leicht machen". Sie werden sehen, es flutscht wie blöde. Wollen Sie doch etwas Profil zeigen, dann geben sie der KISS-Lösung (keep it simple & stupid) eine (sprich: 1) Zusatzlösung dazu, oder besser nur 50% von dieser. Damit kann sich dann der Entscheidungsträger als "innovativ" brüsten oder als "nachhaltig".

Aber nehmen Sie von allen möglichen Lösungen nur die einfachste und sie darf die eigentliche Lösung nicht belasten. Es muss sozusagen "by-the-way" machbar sein - Auf JEDEN FALL stellen Sie bei der Zusatzlösung sicher, dass man ohne jeden Aufwand ganz auf sie verzichten kann. Das verkürzt jedes Meeting ungemein und Sie erfahren eine hohe Dankbarkeit hierfür.

Hingegen: Bei Vorschlägen, mit denen sich der Verantwortliche sein Denkmal im Leben setzt, DA nun sollten Sie wirklich alles Unerdenkliche und Pompöse in die Waagschale werfen, was Ihrer Fantasie zu entspringen mag.

Jona Jakob, 2012

Unvereinbarkeiten bei Vorstellungs'Gesprächen



So leid mir das tut - Gesamtziele definieren Gesamtaufgaben. Diese werden aus Gründen der effizienten Arbeitsteilung in Teilziele und Teilaufgaben geteilt, z.B. Marketing / Finanzen / Produktion / Administration. Diese werden erneut in Unteraufgaben eingeteilt, wie z.B FIBU / BEBU / Mahnwesen / Controlling. Danach wird der Stellenbedarf erstellt und das ergibt dann das Organigramm.

Eine (sprich 1) Stelle ist dann die Teilaufgabe einer Teilaufgabe einer Teilaufgabe eines Teilziels. Der ganze Spielraum, den es dort zu verhandeln gibt, sind die drei stellenbestimmenden Komponenten: Aufgabe(n), Verantwortung und Kompetenz(en). Dies aber niemals über den Rahmen der Stelle hinaus.

Mehr'Aufgaben erhalten Sie später schon - als Projektaufgaben, die zum Stellenbeschrieb hinzu zu erfüllen sind - selbstsprechend bei gleichbleibenden Bedingungen.

DAS ist Ihre neue Stelle - und meistens ist es gar keine 'neue' Stelle, sondern eine alte ... - denken Sie mal darüber nach.

Mehr bleibt nicht. Da es funktioniert, wird es so wenig geändert, dass wir in einem Coaching nicht darüber reden müssen. Ausser Sie werden selbständig und ändern es ...

Jona Jakob, 2012

11.05.2019

Wo Hochbegabte noch weitere Töne spielen - wo Normalos nichts mehr hören.


Normalowelt: Hier befindet sich die Mehrheit der Menschen, das Gross, die Gruppe, die Versammlung, also Gruppen, Teams, Publikum, Zielgruppen etc. Für sie ist es das normale Mass und damit die Grösse, in welcher Qualifikationen gemeinsam bemessen werden: z.B. das war ein gutes Konzert, das war ein gutes Essen, das ist gute Kunst und das war ein guter Disco-Abend.

Wesenszug Hochbegabung: Dem gegenüber verfügen Menschen mit Wesenszügen einer Hochbegabung darunter und darüber hinaus Interpretations- und Wahrnehmungsräume bzw. -dimensionen. Für Sie kann - was oben von den Normalos als 'gut' anerkannt wird - das Selbe von minderer, ungenügenden und vor allem unbefriedigener Qualität sein, so dass es sie frustriert, demotiviert und nicht gerade Lebensfroh macht, diese für sie empfundene "Mittelmässigkeit".

Wem das z.B. zum Thema 'Liebe' wiederfährt, im Bereich 'gutes Essen' oder sonst einer hohen Kunst, der bedarf enorm gleich'vermögender Menschen.

Jona Jakob, Zürich

07.05.2019

Nicht sexy ...


Nichts ist erotischer, als intellektueller Geist. Wer je einen 'gescheiten, eloquenten, versierten und erfahrenen' Partner hatte, ob nun Mann oder Frau, der erinnert sich vor allem per Schaudern wegen des  Folgepartners ("nach" diesem wunderbaren Menschen zu dem man die Beziehung unterdessen verlor), wie geil es ist, mit jemandem zusammen zu sein, der/die es drauf hat - aber so manchmal nicht sexy.

Jona Jakob, August 2012

03.05.2019

Begrüssen: ideal und nicht ideal ...


Um in den Kontakt mit Mitmenschen zu kommen, eignet es sich, sich selbst einen Moment aussen vor zu lassen und sich auf den anderen einzustellen. In Normalo'Welt ist ein Hallo, Guten Tag, Grüss Gott, Grüezi, Moin kontaktschaffender, als jeder Mit'Einbezug in die eben begangene Gedankenwelt. Normalo'Welt möchte nicht eines der Themen besprechen, sondern sie möchte grüssen. Nichts mehr.

Jona Jakob, August 2012