27.09.2019

Dass zwei Brainies heiraten ...

Es mag sein, dass es mich selber am meisten erstaunt. Aber vielleicht ist es für jemanden doch von Interesse: Elke und ich, beide durch die Merkmale einer Hochbegabung geprägt (wenn auch sehr unterschiedlich in der Ausprägung), haben geheiratet.

Es lässt sich auch bei uns nicht abstreiten: Fürsorgerechte, Erbinteressen, Verantwortungsklarstellung, etc. sind Gründe, wieso wir im Alter 50+ noch geheiratet haben.

Bei uns gibt es aber seit acht Jahren in unseren Wesen tiefe Bezüge, ein verankertes Verstehen und sich ergänzen, Zuversicht von Anfang an und eben gefühlt eine grundlegende Liebe zueinander und füreinander.



Unsere Vorgeschichten, die zeitlich vor dem Bekanntwerden des Themas 'Hochbegabung bei Erwachsenen' liegen, sind beide gekennzeichnet durch tiefste Rückschläge, Aberkennung, Wegweisen und viel gesellschaftlichem Unverständnis. Beide haben wir erste Ehen hinter uns, die nicht gut endeten, beide haben wir viel materielle Substanz als Verlust zurücklassen müssen, beide mussten wir mitten im Leben neu anfangen.

Die Anfänge hatte ein jeder für sich gerade frisch getan - da kannten wir uns noch nicht. Einen ersten Kontakt fanden wir über Skype - unser Gespräch dauerte über drei Stunden. Zwei Tage später ging ich abends nicht mehr zu mir nach Hause. Ich blieb.

Heute, acht Jahre später, leiten wir drei Geschäfte, haben über 15 Angestellte, arbeiten zwischen Frankfurt, Zürich und München und sind wieder 'etabliert'. Es mag komisch klingen, aber wir sind bis in den Tod versorgt. Gut bürgerlich und in aller Ordnung.

Was wir unternehmerisch noch zwei Mal erfahren mussten:
Uns langweilte ein Franchisegeber mit seinem Management und eine Marketingunion mit ihrem Management. Zur Zeit stellen wir uns gänzlich auf unabhängige Beine, alleine um uns von lahmen Köpfen, die uns noch bestimmen wollen, fern halten zu können. Denn wir haben nicht nur aufgeholt. Die Lebenskrisen haben uns zur rechten Zeit einen Schub verliehen, der uns 10 Jahre vor dem Ruhestand an die Spitze unserer Möglichkeiten, sprich Selbstverwirklichung, schob. Wo wir sind, ist für uns vorn. Wir gehen daher proaktiv der Digitalisierung und unserer Alters-Aufgabengestaltung entgegen. Wir gründeten wubss.de - Zukunft für Übermorger.

Obwohl beide in klassischen Berufsfeldern arbeiten, musste es diesen eigenen Spielraum geben - die lange Leine. Verdienst und damit Geld machen uns eine Menge möglich. Unterdessen sind es die Lächelnden von vor 10 Jahren, die uns hinterhergucken.

Original, ca. von 1980

Was wir tun: Wir leben unsere Stärken und Fähigkeiten ohne Rücksicht aus. Wir denken schnell, entscheiden, planen, setzen um und checken gleich, was wir davon hatten. Leerlauf: sofort weg. Ideales: sofort in Tagesroutine bringen. Wichtig: Die Selbstprüfung, täglich: Wo verhindert mein Wesen ein Gelingen? Wem gehe ich mit mir auf den Geist? Wen vergraule ich mit meiner Art? Wo gewinne ich, wenn ich so bin, wie ich bin.

Vor 10 Jahren, als bei XING alles begann zum Thema Hochbegabung, war noch alles anders. Heute mag ich mein Dasein und meine Möglichkeiten. Und ich möchte die Dinge, wie ich sie oben zeige nicht als Protzen verstanden haben. Was ich möchte ist: Habt weiterhin Mut und Kraft, versucht und sucht euren Weg. Gebt nicht mit 30 auf, was mit 50 blühen kann. Befreit euch von Konventionen und Korsagen, die rauben einem die Luft.

Ich hoffe sehr, euch geht es allen gut und ihr könnt auch vom Glück schreiben. Wer gerade zweifelt, was um ihn/sie herum geschieht, dem/der wünsche ich Zuversicht. Die Beziehungsthematik ist unter Begabten und Sensiblen immer wieder ein Thema, was viele bewegt - oder damals jedenfalls bewegt hat. Elke und ich haben es zur Zeit bis in ein etabliertes Leben geschafft, uns ist es möglich geworden.

Lieben Dank und Gruss

Jona Jakob, Aschaffenburg

06.09.2019

Hochsensibiliät in der Rolle als Unternehmer/In

Diesen Beitrag verfasse ich als Selbstbericht und als Hochbegabter, der einen enormen Anteil Hochsensibilität in sich vereinbart. Und auch als Mensch, der über seine Dienstleistungen in den letzten Jahren mehr und mehr Unternehmer wurde.


Hallo zusammen

In den letzen Jahren wurde ich mehr und mehr Unternehmer. Das Coachingangebot erhält eine Ausbildung, die Ausbildung erhält eine Infrastruktur, neben dem Coaching kommt Verkaufen ins Spiel. - In der selben Zeit wurde ich sowohl Mitglied einer Geschäftsleitung für 20 Angestellte und Gründer einer Serviceagentur für Unternehmercoaching, welche die Inhaber von Unternehmen im Fokus hat.

Diese letzten Jahre sind nicht viel anders, als wie wenn man ein IKEA-Regal zuhause auspackt. Neben den neu erscheinenden Brettern, Planken, Fächern und Kleinmaterialien, die noch zusammenzubauen sind, fällt eine Menge Karton und Einwickelpapier an und muss entsorgt werden. Neues tritt in den Vordergrund, doch viel "Verpackung" ist auch und muss fort.

Die beiden zentralen Prozesse während des Wandels,
  • das Hervorbringen des Neuen und 
  • das Wegfallen der nicht weiter nutzbaren Verpackung,
erzeugen in mir quantitativ wie qualitativ enorme Gefühlsanstrengungen, mehr als es mir lieb ist bzw. ich zu verkraften vermag.


Klarheit und Distanz am Arbeitsplatz hilft mir, Ruhe  und Struktur zu wahren. - Jona Jakob, 2019.


Das Abfallen

Wenn man sich entwickelt, egal wobei, wird man nicht umhinkommen, vormalig Angelegtes abstreifen zu müssen. Das Alte muss weg. Ist Naturgesetz, kommt man nicht darum herum. 
  • Man verlässt Orte, Räume, Lebensformen
  • Man verliert Menschen 'just so' ...
  • Man verliert Menschen aufgrund der Veränderung, z.B. Distanzen
  • Man verliert Menschen aufgrund aufzulösender Bindungen wie z.B. Verträge
  • Man verliert Menschen, die einem nicht mehr folgen mögen
  • Man verliert Menschen, weil man sich nicht mehr wie früher kümmert
  • Man verliert Menschen, die ablehnen, was man anstrebt
  • Man verliert Menschen, mit denen man sich nicht mehr auszutauschen weiß
  • Man verliert Menschen, mit denen man plötzlich im harten Wettbewerb steht
  • Man verliert Menschen, mit denen man nicht mehr das selbe Leben teilt

Man könnte nun sagen, das muss doch nicht sein. Doch, es "ist so", die eine oder andere Erscheinung lässt sich nicht verhindern, ist man ja in einer Beziehung nicht alleine, sondern auch auf der anderen Seite gibt es Bewegung, Entwicklung und Änderung. So gut wie ich jemanden verlieren kann, gehe ich jemand anderem verloren. Unterdessen gibt es den Verlust durch den Tod, wo du am hilflosesten zurückbleibst und weiter ohne diese gestorbenen Menschen lebst. Mein Vater starb, Stephan und Renate ... alles Herzmenschen, die in den letzten Jahren abhanden kamen und mich selbst dabei anzählen. 


Das Aufbauen

Entwicklung ist ein Prozess, der in den meisten Fällen gesucht und gewollt ist. Wenn man scheitert, prozessiert man vielleicht eher ungewollt. Aber sonst sucht man sich Ziele und neue Formen, Weiterentwicklung und Aufstieg aus und will das erreichen, wie wenn man einen Berg besteigen will.
  • Man evaluiert mit Hochspannung und Neugier
  • Man bereitet Vereinbarungen vor und taktiert
  • Man lernt Neues kennen - auch neue Menschen
  • Man erahnt bereits die Veränderung und wie es dann sein wird
  • Man sieht das Neue vor sich und spürt Demut vor Glück
  • Man taumelt getrieben umher zwischen Können, Glück, Schicksal und Plan
  • Man wartet und wartet und wartet und wartet und wartet ... tausend Dinge sind abzuwarten
  • Man macht etwas fest - getting things done
  • Man ist nun .... aufsmal ist man angekommen
  • Man sollte schweigen, den Mund halten, stille sein, nicht gleich kund tun
  • Man gewinnt, siegt, hat den Erfolg für sich, steigt auf, nimmt ein, realisiert 
  • Man koppelt sich ab, steht neu da
  • Und man hat wenig zu feiern, ob wohl doch, aber bitte nicht zu sehr anzeigen
  • Man schweig und schweigt und schweigt und schweigt und schweigt ... 

Zwischen Warten, Schweigen, Abfallen und Zugehen bzw. Entstehen entsteht ein ganz spezieller Mix an Strängen, die alle am Gerüst meiner Gefühle zerren - oder eher noch: Die das Mass meiner verkraftbaren Gefühle zum Überlaufen bringen. Ich bin dann wie unter Hochdruck und hätte gerne ein Ventil, um Druck abzulassen. Zudem deckelt mich dieser Druck, ich kann also Gefühle nicht ganz ausleben, werde am Limit coupiert. Du fürchtest dich, du leidest, du bist von Schmerz verzehrt. Manchmal von Wut, Aggression, Kraft und Mobilisierung. Dann schütteln dich die warmen Momente, Menschliches, Schicksal und Ohnmacht. Ängste schleichen umher, Befürchtungen, angespanntes Abwarten. Die Freude bricht durch, die Teilfreude, Etappensiege, nächste Schritte, endlich geht es voran. Dir wird geholfen, du realisierst deine Träume, es gibt Grund zum Feiern - aber du feierst nicht. Und in all dem bist du selbst mit deinen Glaubenssätzen, deinem Zweifel, dem vielen Denken - und fühlst. Was ich alles fühle, ist mir dann sehr oft und unkontrollierbar zu viel. Mein Wesen dissoziiert zum Schutz seiner selbst - koppelt sich ab. 

Ich fühle das alles. Über Jahre. Und gerade in diesen Monaten und Wochen, in denen ich jetzt schreibe, ist die Fülle an Gefühlen wieder einmal größer als ich es gut ertragen kann und gerne nutze. Im Moment ist enorm viel im Einzelnen und ein schier Unnachvollziehbares, was das Ganze betrifft.

Und so mag meine Begabung mir viel Leben bescheren, doch manchmal "scheitert" sie nicht zu gering am Gefühlskuddelmuddel, heute so sehr gezähmt oder dann eben nicht rausgelassen, so dass es in mir tobt und ich sonst so "normal" wirke. Das ist der Spagat der Anspannung pur.

Nächste Wochen heiraten Elke und ich - und ich hoffe, ich darf mich danach wieder beruhigen. Als Unternehmer ist noch genug Wandel, der mich mehr schüttelt, als nur rührt. :-)

Herzliche Grüße
Jona Jakob




20.08.2019

Es ist gerade eine der besten Zeiten für Hochbegabte

Es bleibt eine persönliche Wahrnehmung und Einschätzung der Lage, aber ich würde behaupten, es sei gerade eine der besten Zeiten für Hochbegabte, in Studium, Wirtschaft und Arbeit sich erfolgreich zu behaupten.

Da ich mehr erfolgreiche als "hängende" Hochbegabte kenne, es mögen um die dreihundert Menschen aus Coachings sein, setzte ich der Thematik der Hochbegabung einen Hut auf:

In der Art und Weise, wie ich davon betroffene Menschen sehe und sie in meinen Worten einbinde, wenn ich wem anderes von der Thematik erzähle (und das ist eher entscheidend), werde ich solche nicht mehr als Hochbegabte bezeichnen. Ich werde sie eher als Intelligente oder Smarte benennen, die allenfalls durch Aspekte einer Hochbegabung behaftet sind. Ich degradiere den mE momentanen Umgang mit dem Thema eines höheren Intelligenzgrades.

Das mag provozieren, aber das ist mir an der Stelle egal. Das letzte Aktuelle, was ich zum Thema HB zu lesen bekam, war alles so verfasst, als würden HB-Menschen nicht ausm Saft kommen. Vielleicht mag das auch für einige so sein. Doch nicht aus dem Saft zu kommen, ist nicht einzig Hochbegabten überlassen, davon gibt es weitaus mehr Menschen, als nur Begabte oder Sensible. Ja, die beiden betonen das besonders rührend - aber an der Stelle bin ich weg.

Von wem ich schreibe und mit wem ich lebend nun seit über 10 Jahren im Kontakt stehe, dass sind die Machenden, Wirkenden, Schreibenden, Gestaltenden. Und über diese eher kleine Gruppe sich selber tragenden Hochbegabten, gibt es für mich eine viel größere Gruppe von Menschen, die sich nicht als 'hochbegabt' beschreiben noch bezeichnen würden - sie stehen sehr emanzipiert mit hoher Intelligenz in und an der Spitze der Gesellschaft und möchte einfach nur weiterkommen. Gewisse Aspekte (es sind dann nur Anteile), die dann dem Thema Hochbegabung näher kommen könnten, nehmen Sie als Erkenntnis gerne mit. Aber ansonsten wollen die sich nicht um "diesen Saft" kümmern noch sich drin suhlen. Sie wollen ihrer Arbeit und ihren Aufgaben nachgehen - in aller Nüchternheit.

Für diese Leistungsträgerinnen und Leistungsträger, für diese meist publizierten Innovatoren, für diese machenden Menschen, für die ist die aktuelle Zeit mE eine ideale. Was dazu zusätzlich zu sagen ist: Meine Voraussage lautet dahin: Diese Zeit wird 20 - 40 Jahre andauern, ohne ihr ein Ende zuzuschreiben, denn bis dahin bin ich tot. Aber diese Dauer, die 1-2 Generationen darzustellen vermag, wird in meinem, eurem und dem hochbegabter Kinder, einschießlich noch Ungeborener herausstellen, wer etwas mit dieser idealen Zeit anzufangen wusste - und wer, wie in der Schule, sitzen bleibt.

Der abgelutschte Satz vom "PS auf die Straße bringen" - Jetzt ist der Moment, wo das möglich sein sollte. Und erzählen Sie mir nicht, Sie würden es nicht schaffen, denn dann liegt es bei Ihnen.


Aspekte


Tempo:
Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, sein eigenes, hohes Tempo auszuleben und Projekte anzuschieben und zu starten. Der Lutschbegriff "StartUp" macht das - gerne durch Raketen symbolisiert - deutlich.

Inserat in DER SPIEGEL - 1997!

Komplexität - VUCA:
Wir sind längst in ganzen Märkten und Branchen dort angekommen, wo höchst komplexe Wissensgebiete hochgerechnet und mehrdimensional verknüpft werden. Es sollen Roboter KI dazu nutzen, uns am Herzen zu operieren - um nur ein Beispiel zu geben: Roboter / KI / Medizin - drei Kosmen von Wissen ... und die werden nun verknüpft.

Agilität:
Unter dem hohen, der einem Big Bang gleichkommenden Entwicklung der Forschung (Knall und Ausdehnung),  Druck der ausführenden / standardisierenden / produzierenden Industrie wird überall panisch nach Agilität gerungen. Fuzzy-Logik für Normalos. Sorry, die können nicht - nicht wirklich. Die machen sich was vor - aber für Hochbegabte müsste es nun das Paradies sein, für alle intellektuellen Major Toms, deren erfahrenes Pilotieren im unbekannten Raum gefragt ist.

Disruption:
Noch geiler - all die Umbrüche. Nichts zählt mehr. Der entscheidende Satz stammt aus dem Silikon Valley und lautet: "Die neuen Märkte liegen dort, wo noch keine Gesetze verfasst sind." Das ist wie vor 500 oder 600 Jahren die verrückte Seefahrerei: "Leckt uns, die Welt ist rund, wir segeln los und finden dann in Amerika "Indien"". Ein Erfolgsmodell von Scheitern. Noch nie war der Bruch, der Fail, das Scheitern so Thema von tausenden von Menschen. Auf Bühnen, in Büchern, aufm Campus - erzähl mir, was du gelernt hast meint schier wörtlich: Mit was genau bist du schon auf die Fresse gefallen. Ich trau dir nicht, du bist noch nie im Staub gelegen.

Weltuntergang im ökologischen Sinn:
Alle ökologischen Faktoren werden die Menschen in diesen Jahren massivst zwingen, umzudenken. In Umdenken ist das Wort Denken enthalten. Was, wenn nicht Denken, ist die Stärke Hochbegabter: auch das Schmecken neu denken, das Sehen neu denken, das Hören neu denken, das Erfassen neu denken, selbst das Denken neu denken. Einfach alles durchbrechen und es neu auflegen. An nichts festhalten. Das ist BigBang - mit voller Wucht in die Losgelöstheit des Fragmentaren. Oder wie vielleicht sonst jemand sagen würden: Zu ende rechnen, auch bei fehlenden Daten - dem Dazwischen.



Neue Technologien / künstliche Intelligenz / BigData:
Hier geschieht gerade das, wie wenn man ein Menthos-Bonbon in eine volle Cola-Flasche dropt: Alles rockt im Sinn von Rocket - Rakete. Es gibt bereits ganze Branchen, die aus der Sichtweise von BigData denkt. Facebook, Google, Cambridge Analytica, Cyber-War, E-Game-World - so schnell und so gewaltig können nicht einmal mehr Pilze schiessen - viellleicht würde Herr Hofmann sagen: Die heutige Zeit bedarf keines LSDs - sie ist bereits in ihrer Weise bewusstseinserweiternd.

Neue Berufswege / Internet / Influencer / Youtuber u.v.a.m:
Was sich die Jugend ausdenkt, um sich in der Welt breit zu machen und ihre Botschaften auszuströmen, da ist das coachend Mäandernde und das sokratisch Unbeantwortete. Hier ist Leben wie doof. An E-Game-Wettbewerben ist mehr Preisgeld vorhanden, als im Fussball.

Geld überhaupt:
Es ist mega-viel-mehr Geld im Umlauf und in den Töpfen, als es das je gab. Wenn ihr meint, ihr würdet dieses Geld nie erlangen, dann seit ihr nur in euren anerzogenen Köpfen zu klein denkend. Und Ängste, die hatte Columbus auch, oder Magelan. Ängste hatten zu jeder Zeit alle Generationen. Aber jetzt ist die Zeit der Begabten - es ist damit auch Zeit, den Betroffenheitsstatus von Bord mit einer Abfallkapsel ins All zu schleudern und Warp einzuschalten.

Und es ist nun die Zeit, wo fürs Geek-hafte Schlausein Geld vertraglich zu verhandeln ist. Sonst verdient es weiterhin dieser "Robäääärt".

Verstehen:
Es ist der Anteil Hochbegabung mit dem einem immer verbleibenden Anteil Normalo zu vereinbaren. Beide Teile müssen einer hohen Selbstkompetenz gleichkommen. Der Normaloanteil ist eure Schnittstelle zu Welt, zum Geld und zu den Konten. Der intellektuelle, gescheite oder fähige Teil eures Wesens, ist der Raum, in dem nun danach gefragt wird, ob ihr da fliegen könnt (siehe StarWars). Jedes allerteuerst verkauftes StartUp-Projekt ist hierfür Beweis.

Es gibt nichts zu klagen - es gibt nur zu tun. Ok, die Internetrate ... die bleibt ein Problem. Investiert dann in funktionierende Infrastruktur oder sucht Orte, wo es eine schnelle Infrastruktur gibt. Macht.

Blase und Blase:
Worauf ich speziell hinweisen möchte: Die mir erfolgreichen Hochbegabten würden dieses Thema nicht wirklich in den Mund nehmen. Lieber bleiben sie Vice-Director, Head of ..., Leiter Forschung & Entwicklung (alles m/w/d) ... sie sind intellektuell genug, ihr Schiff auf Fahrt zu halten - als sich mit dem Thema Hochbegabung aufzuhalten. Überwinden Sie das Thema - kommen Sie wieder davon weg. Bündeln und clustern Sie Ihre Stärken, formieren und disziplinieren Sie Ihr Normalo-Fundament, eine Form der Hygiene und dann sagen Sie uns, wer Sie sind und wovon Sie Ahnung haben, mit und ohne Fail. Als Bertarelli (Genf, Schweiz) die erste Alinghi-Yacht bauen liess, er war gerade mal 34 Jahre alt damals, wählte er für den Bau des Rumpfes genau jenen Schiffsbauer, dem vier Jahre zuvor beim letzten Americas Cup ein  Boot bei voller Fahrt in zwei Teile gebrochen ist und es in 2 Minuten abgesoffen war. Der wusste nun exakt, wie dick bzw. wie dünn (leicht) nun Bootswände zu bauen waren.

Hören Sie auf, ein Hochbegabter zu sein. 
Das ist nichts - nichts Konkretes. 

Sagen Sie mir, wer Sie sind und was Sie können. Dann können wir den Aspekt der Hochbegabung in die Situation einflechten. Dass Sie dann noch banal arbeiten müssen ... klar.

Mit besten Grüßen und 13 Jahre vor seinem Tod (siehe Niki Lauda)

Jona Jakob

... wenn Sie schnell werden wollen, beschleunigen Sie in Ihrer Arbeitstechnik alle Transaktionen und Transformationen. Wechsel müssen blitzschnell vollzogen werden - oder noch schneller. Warum wohl rennt Mark Zuckerberg in seinem Film über den Campus? Weil er zappelig ist? Nö.

21.05.2019

Entscheidungen treffen bei Gedankenkarussell - oder: Fahren, auch wenn ein Lämplein aufleuchtet.

Sie kennen das: Sie setzen sich in ihr Fahrzeug und während Sie fahren fällt Ihnen auf, dass bei den Amaturenanzeigen ein Lämpchen leuchtet - ein Hinweis.Nun beginnt das Dilemma einen Entscheid zu treffen:

a) Soll ich noch bis an mein Ziel fahren?
b) Oder soll ich besser anhalten?

Den meisten begabten und sensiblen Menschen entsteht dieses Dilemma bei vielen ihrer Entscheidungen die pro Tag zu treffen sind. Kein leichtes Problem, besonders gefühlt nicht.

Wie kann man da rauskommen?


In dem man pragmatisch "es einfach tut", als würde man einen Lichtschalter betätigen: Klick - basta.


Story-Telling / Beispiel: 


Es gab vor vielen Jahren im Fernsehen eine Folge der Serie 'Raumschiff Enterprise'. Die Führungsmannschaft mit Captain Kirk, Kommander Spock, Arzt Pille etc. war mit einem Shuttle-Raumschiff von der Enterprise entfernt auf einem Planeten. Das Problem war:
  • Der Shuttle-Transporter hatte zu wenig Energie, um aus dem Kreislauf zu gelangen
  • Das Team musste zurück zur Enterprise
  • Die Anziehungskraft des Planeten ließ das Shuttle nicht aus der Umlaufbahn

Ein nettes Dilemma. Wie entschied man?: 
  • Man startete mit der Restenergie (hier durchbrach man den Kreislauf - bei voller Unklarheit)

Was geschah?
  • Auf einmal brannte das Shuttle, die Mannschaft schien zu ersticken bzw. zu sterben
  • Das Shuttle wurde von der Enterprise gerettet
  • Die Mannschaft kam erst an Bord der Enterprise wieder zusammen

Dialog: 
  • Kirk: "Wie konnte es zu dem gravierenden Brand kommen?"
  • Spock: "Ich habe das Shuttle in Brand gesteckt. ... - ...-"
  • Alle sind entsetzt: Wie konnte er? Ausgerechnet Spock?
  • Kirk: "Kommander Spock: Wir hätten alle sterben können!"
  • Spock: "Ja, ich weiß. Doch es war unsere einzige Chance zur Enterprise zu gelangen. Durch das Verbrennen des Raumschiffes verlor es an Materie, es wurde leichter - die Restenergie der Antriebskraft konnte so endlich aus der Gefangenschaft der Anziehungskraft ausbrechen. Die Enterprise konnte uns knapp aber rechtzeitig reinholen. "
  • Kirk: "Aber das ist völlig unlogisch - und Sie handeln immer nur logisch. Wie nun?"
  • Spock: "Sie haben Recht. Ich dachte alles logisch durch. Es gab keine logische Lösung. Und wenn es keine logische Lösung gibt, muss ich eine unlogische Lösung wählen - [und nun kommt es:] was mir wiederum logisch schien."
  • Allgemeines Augenrollen

Zurück in unseren Alltag - Was ist die Situation? Wie kommt man raus?




Die Begabten, welche über Entscheidungsprobleme klagen und stets getrieben sind, alles und jedes zu hinterfragen, die haben die bekannte Situation: Man fährt in einem Auto - ein Lämplein leuchtet auf. Man weiß nicht, was tun. Man wälzt erste Pro- gegen Contra-Gedanken und diese Spirale nimmt zu. Sie vertieft sich auch dann, wenn man längst von Fachleuten Bescheid erhalten hat, "das macht nichts, das ist bloß ein Hinweis auf den nächsten Service Ihres Wagens, melden Sie sich in 1-2 Wochen an, das reicht noch." Weiterhin wissen Sie nicht, wie Sie sich entscheiden sollen. 


Warum ist das so?

Hochbegabte haben im Verlauf ihres Lebens die meisten Fragen selber beantworten müssen, nicht zu selten von früh auf, also als Kind schon. Sie sind zwar "reiche" Denker, Checker und AnalystInnen, doch genau das hilft nicht selten weniger, als jemand, der einfach macht. 


Worauf kann man sich bei einem "blinden / unlogischen / Spockschen / pragmatischen Entscheid' verlassen?

Achten Sie sich einmal: 99% Ihrer Entscheide haben Sie richtig entschieden. Ihre Bilanz, falsch entschieden zu haben steht im Normalfall bei 99 zu 1, im schlimmsten Fall bei 90 zu 10. Und gut, es mag quantitative und qualitative Entscheide und Konsequenzen geben - dennoch: Der Mensch tut meistens das Richtige. Und wenn er falsch entschieden hat, lassen sich die meisten Entscheide frühzeitig erkennen und korrigieren. Selbst das Enterprise-Team wurde gerettet. Es ist lakonisch zu verstehen, wenn bei Twitter immer wieder geschrieben wird: "WIR WERDEN ALLE STERBEN. ALLE!" Nein - niemand wird sterben, das ist bloß genüssliches Drama mit einer Note Humor. 

Fazit: Sie können sich in den allermeisten Fällen auf die Richtigkeit Ihrer Entscheidungen verlassen. Auch wenn es sich nicht so anfühlt (da in Ihnen noch das Lämplein leuchtet). Ja. 

Was Sie bedenken sollten, wenn Sie es auf die Spitze treiben


Selbst die Management- und Führungsliteratur aller Universitäten weiß, dass es besser ist, falsch zu entscheiden, als nicht zu entscheiden!

Abgesehen davon, dass Sie Lebenszeit verlieren und Chancen verpassen, belasten Sie Ihre Verhältnisse zu Ihren Normalo-Kontakten: 
  • Ihr Normalokontakt auf der Grafik ist der Reiseanbieter.
  • Sein Geschäft ist: ein Angebot machen, Vertrag binden, Reise verkaufen. - Basta.
  • Er wird um ein Angebot angefragt - er stellt eines aus. - Basta.
  • Es ist ok, wenn einmal rückgefragt wird. Sogar zweimal verträgt es. 
  • Doch spätestens bei Ihrer dritten Wenn-und-Aber-Rückfrage wendet sich der Normalo ab
  • Sie sind für den Normalo "nicht clever", sonder bloß anstrengend
  • Im unglücklichsten Fall zieht ein Anbieter sein Angebot zurück, weil er Sie als Kunde nicht haben möchte. Sie stellen ein Risiko dar, nach allen Wenn-und Aber später noch zu reklamieren. Dann besser auf den Auftrag verzichten - für den Normalo auch ein Erfolg, den möglichen "Schaden" abgewendet zu haben. 
  • Nur Sie, sie zahlen Ihr Hin-und-Her damit, dass Sie nun nichts in den Händen haben. 

Kleiner Trick: 
  • Das aufleuchtende Lämplein leuchtet nur in Ihnen
  • Nehmen Sie den Blick von sich weg
  • Schauen Sie nach dem (Normalo)-Partner, der GETROST seines Amtes waltet / handelt
  • Schauen Sie, wie sich das Gute dort immer und immer wieder bestätigt
  • Und wie sein Geschäft floriert, währen Sie noch keines gegründet haben
  • Verlassen Sie sich auf Ihre Fähigkeit, Verlässlichkeit ausmachen und erkennen zu können. 
  • Und dann gehen Sie (bei innerlich leuchtendem Lämpchen) aus der Verhinderungspirale raus.
  • Wenden Sie vor allem das Unglück ab, welches Ihnen entstehen kann, wenn Sie nicht entscheiden. 


Notfalls: 
  • Erstellen Sie sonst eine Entscheidungstabelle
  • Nutzwerttabelle
  • Entscheidungsmatrix (alles bei Wikipedia findbar oder in BWL-Büchern)


Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Jona Jakob, Aschaffenburg
hochbegabtencoach.de
hochbegabtencoach.ch

19.05.2019

Hochbegabte und Beziehungspartner finden ..


Ob die Vielfälltigkeit einer HB oder das Feingefühl der Hochsensibilität ... es bedarf a) der Anknüpfpunkte, b) einer Anzahl gleicher Interessen und Erfahrungen und c) einer Mehrzahl an differenzierbaren Feinheiten. Für die hier krude überzeichnete Kombination eignet es sich wenig. Doch dafür entsteht ab und zu der Zauber, dass sich wer für einen 220V-Stecker hält und dann in der Begegnung mit dem 40-Pol-Stecker feststellt, selber zu passen. Im Wesen von HB und HS lässt es sich am leichtesten erkennen, von selber oder ähnlicher Prägung zu sein. Magic.

18.05.2019

Tages- und Zeitstruktur zwischen Hochbegabten und Normalos


Ein möglicher Ansatz, um Normalo'Welt von seiner Gesetzmässigkeit her kennen zu lernen, ist das Studium der Volkswirtschaft: es geht um das "Steuern und Lenken von Massen" bei höchstmöglicher wirtschaftlicher Effizienz. Eine vielbeliebte Technik dabei nennt sich "Kybernetik". Ein Fazit bildet sich ganz von alleine raus: Wir können nicht jeden machen lassen, was er gerade will!

Daher: die Mehrheit geht simplen und allgemein gültigen Strukturen nach. Das sichert die Existenz, das beschert Sicherheit fürs Leben und allgemeine Annahme bzw. Akzeptanz als Schaf unter Schafen. Es bleibt dann eine Frage der inneren Orientierung, ob ich das Mass der Dinge als eine Zumutung empfinde, oder ob ich das gerne 'einfach' bediene.

17.05.2019

Hochbegabung und Coches bzw. Therapeuten - oder: Die meisten AkademikerInnen sind Normalos.


Normalowelt
Es ist sozusagen "gegeben", dass wer PsychotherapeutIn, LehrerIn, Coach wurde, dies im Regelfall der Normalverteilung als Normalo, also als Mensch der grossen Masse geworden ist. Damit ich meinen Gedanken veranschaulichen kann, fahre ich mein Beispiel am Beruf des Therapeuten weiter. Ein Normalo-Therapeut hat ein Normalo-Welt- und Menschenbild, eine Normalo-Sozialisation, ein Normalo-Wertebild/-raster. Er oder sie planen, entscheiden, handeln und kontrollieren nach dem "Gewohnten" eines Normalo-Heranwachsens, bis hin zur reifen Persönlichkeit, die weiter eine Normalo-Persönlichkeit bleibt, normalo-fühlt und normalo-denkt, auch die ganze entwickelte Intuition ist eine Normalo-Intuition. 

Angenommen, ein Normalo'Mensch kommt zur Therapie, weil dieser Mensch etwas Grausames als Trauma erlebte (Krieg, Vergewaltigung, Horror, Panik, Unfall, Flugzeugabsturz, Kindesverlust, etc. etc), so kann ein Normalo'Therapeut hier seinen fachlichen Dienst verrichten, denn VOR dem Trauma des Klienten lebte dieser Mensch in den Normen der Normalo'Welt und auch in seinem Trauma orientiert er/sie sich an den Normen der Normalo'Welt, so auch die begleitende Person bzw. der Therapeut. 

Wesenszug Hochbegabung
Kein Normalo'Therpeut kann einen Menschen mit deutlicher Hochbegabung WIRKLICH UND GANZ erfassen. Das bedeutet übersetzt: nicht genügend einfühlen (unzureichende Empathie), da das Verstehen für einen Normalo'Therpeuten nicht genügend möglich ist - man kann mit einem 10er-Schraubenschlüssel keine 13er-Mutterschraube fassen! 

Es ist nicht so, dass der Normalo'Therapeut zu dumm, zu minder oder sonst negativ bewertet ist - nein, das ist nicht so gemeint oder ausgelegt. Der Normalo'Therapeut ist vollauf ok und leistet im Umfang seiner Möglichkeiten vielleicht beste Arbeit. Doch sind die meisten Hochbegabten seit Geburt um Normen grösser oder es entwickeln sich diese Normen von da an, was bedeutet, dass ein z.B. 30-jähriger Mensch über 30 JAHRE mehr gedacht, mehr gefühlt, mehr reflektiert, mehr gefragt, mehr beantwortet, mehr sinnlich wahrgenommen und geleistet hat. Dieses MEHR kann in seiner oft unerkannten Form (Sehnsucht, verstanden zu werden) nur von jemandem empathisch ganz angenommen werden, der von selbem Format lebt und leben muss. 

Nachtrag von JJ: Habe ich Klientel mit IQ über 150, kann es sein, dass mein Format wieder nicht mehr reicht, mich in die Welt und die Anliegen dieser Klienten einzufühlen - wir reden und arbeiten dann erneut aneinander vorbei, was sofort spürbar wird. Das bedeute: Abbruch und neuen Coach für Höchstbegabte suchen.

Jona Jakob, Zürich

16.05.2019

Die Situation des Professors, Studiengang für Studiengang ... es nervt.


Wesenszug Hochbegabung: 
Solche Doktoranden zeichnen sich dadurch aus, dass sie am liebsten das Denken neu erfinden würden. Es "MUSS" 
- ein anderer Ansatz her
- es sind VISIONEN zu bilden
- das System ist falsch und 
- Bewertungsraster müssen neu geeicht werden
- Zudem ist noch X, Y und Z zu bedenken 
- eigentlich ist die vorgegebene Seitenzahl für die Doktor- oder Diplomarbeit viel zu gering. 

Die Dissertation oder Diplomarbeit muss der grosse Wurf werden, schliesslich ist man seit drei Semester überfällig. 

Normalo'Welt: 
Der Professor muss längst kaum noch lehren. Er muss fürs Institut oder den Lehrstuhl Geld beschaffen (Found rising), er muss Partner für Forschungsaufträge finden, er muss Forschungsideen verkaufen, und er muss folgende Doktorarbeiten allesamt bewerten: 
- Student Müller
- Student Eichinger
- Studentin Gromm
- Studentin Geisler
- Student Wille
- Student Mühlemann
- Student Röhrl
- ... und noch ca. 20 mehr, dann noch Gegenlesen, Prüfungsgremium, Rekurse, Doktorfeier, etc. Eigentlich ist er ein Werksarbeiter am Fliessband, Jahr für Jahr. Und nichts in der Welt nervt ihn so, wie Arbeiten, die nicht in der Denk-Norm, der Bewertungs-Norm, der Verfassungs-Norm, der Abgabezeit-Norm oder sonst wie nicht in der Norm sind, denn die machen ihm das Leben schwer, dem armen Kerl. Daher, lieber hochbegabter Doktorand, geschätzte hochbegabte Diplomandin, es ist nicht, dass sie missachtet werden, es ist vielmehr so, dass sie nerven, .. und wie! (Ist sarkastisch zu verstehen). 

Jona Jakob

15.05.2019

Denkendes Denken und fühlendes Denken.


Als Hochbegabter 'verstehe' ich sofort, was mir mein Gegenüber 'präzisiert und erforscht' mitteilen möchte. Doch das Ohr und Erfassungsvermögen des Normalos kann / vermag mit solchen Worten (auch schriftlich) nichts anfangen, weil das nicht in dessen Denken PASST. - Im schlimmsten Fall übersetzt der Normalo solche Aussagen nicht, sondern empfindet / fühlt / spürt nur sein Unbehagen, was die erhaltene Botschaft betrifft. Obwohl er nun genau das spürt, was der Begabte sagen möchte, distanziert er sich womöglich vom Gegenüber. Zurück bleibt ein un'gehörter, un'verstandener und auch empathisch un'gefühlter Begabter, der (in seinem schlimmsten Fall) womöglich dann wiederum anfängt, über den missglückten Versuch nachzu'denken. Und es ist mE möglich, vor lauter Denken wohin zu gelangen, wo man nichts mehr spürt.

14.05.2019

Sontagsidyll


Sie möchte Ihrem Vater sagen, dass Sie in der The New York Times einen Druckfehler fand.

Jona Jakob, 2012

13.05.2019

Einfach denken



Jaaa, die Frage hat keine Hintergründigkeit und Neeeiiin, sie soll nicht neu interpretiert werden. Basta. Lernen Sie, dass die Aufgabenstellung so simpel ist, wie sie da steht. Nothing else. Please! Ist mir egal, was Sie denken.

Jona Jakob

12.05.2019

Hochbegabte sind lösungsorientiert - Normalos sind problemlosigkeitsorientiert.


No comment.

Vielleicht: Wer seine Problemlosigkeitsorientierung hartnäckig schult, wird enorme Schritte machen. Da so ein Entscheidungsträger eine grosse Verantwortung  buckelt, legen Sie Ihre ganze Kompetenz ins "Ihm leicht machen". Sie werden sehen, es flutscht wie blöde. Wollen Sie doch etwas Profil zeigen, dann geben sie der KISS-Lösung (keep it simple & stupid) eine (sprich: 1) Zusatzlösung dazu, oder besser nur 50% von dieser. Damit kann sich dann der Entscheidungsträger als "innovativ" brüsten oder als "nachhaltig".

Aber nehmen Sie von allen möglichen Lösungen nur die einfachste und sie darf die eigentliche Lösung nicht belasten. Es muss sozusagen "by-the-way" machbar sein - Auf JEDEN FALL stellen Sie bei der Zusatzlösung sicher, dass man ohne jeden Aufwand ganz auf sie verzichten kann. Das verkürzt jedes Meeting ungemein und Sie erfahren eine hohe Dankbarkeit hierfür.

Hingegen: Bei Vorschlägen, mit denen sich der Verantwortliche sein Denkmal im Leben setzt, DA nun sollten Sie wirklich alles Unerdenkliche und Pompöse in die Waagschale werfen, was Ihrer Fantasie zu entspringen mag.

Jona Jakob, 2012

Unvereinbarkeiten bei Vorstellungs'Gesprächen



So leid mir das tut - Gesamtziele definieren Gesamtaufgaben. Diese werden aus Gründen der effizienten Arbeitsteilung in Teilziele und Teilaufgaben geteilt, z.B. Marketing / Finanzen / Produktion / Administration. Diese werden erneut in Unteraufgaben eingeteilt, wie z.B FIBU / BEBU / Mahnwesen / Controlling. Danach wird der Stellenbedarf erstellt und das ergibt dann das Organigramm.

Eine (sprich 1) Stelle ist dann die Teilaufgabe einer Teilaufgabe einer Teilaufgabe eines Teilziels. Der ganze Spielraum, den es dort zu verhandeln gibt, sind die drei stellenbestimmenden Komponenten: Aufgabe(n), Verantwortung und Kompetenz(en). Dies aber niemals über den Rahmen der Stelle hinaus.

Mehr'Aufgaben erhalten Sie später schon - als Projektaufgaben, die zum Stellenbeschrieb hinzu zu erfüllen sind - selbstsprechend bei gleichbleibenden Bedingungen.

DAS ist Ihre neue Stelle - und meistens ist es gar keine 'neue' Stelle, sondern eine alte ... - denken Sie mal darüber nach.

Mehr bleibt nicht. Da es funktioniert, wird es so wenig geändert, dass wir in einem Coaching nicht darüber reden müssen. Ausser Sie werden selbständig und ändern es ...

Jona Jakob, 2012

11.05.2019

Wo Hochbegabte noch weitere Töne spielen - wo Normalos nichts mehr hören.


Normalowelt: Hier befindet sich die Mehrheit der Menschen, das Gross, die Gruppe, die Versammlung, also Gruppen, Teams, Publikum, Zielgruppen etc. Für sie ist es das normale Mass und damit die Grösse, in welcher Qualifikationen gemeinsam bemessen werden: z.B. das war ein gutes Konzert, das war ein gutes Essen, das ist gute Kunst und das war ein guter Disco-Abend.

Wesenszug Hochbegabung: Dem gegenüber verfügen Menschen mit Wesenszügen einer Hochbegabung darunter und darüber hinaus Interpretations- und Wahrnehmungsräume bzw. -dimensionen. Für Sie kann - was oben von den Normalos als 'gut' anerkannt wird - das Selbe von minderer, ungenügenden und vor allem unbefriedigener Qualität sein, so dass es sie frustriert, demotiviert und nicht gerade Lebensfroh macht, diese für sie empfundene "Mittelmässigkeit".

Wem das z.B. zum Thema 'Liebe' wiederfährt, im Bereich 'gutes Essen' oder sonst einer hohen Kunst, der bedarf enorm gleich'vermögender Menschen.

Jona Jakob, Zürich

07.05.2019

Nicht sexy ...


Nichts ist erotischer, als intellektueller Geist. Wer je einen 'gescheiten, eloquenten, versierten und erfahrenen' Partner hatte, ob nun Mann oder Frau, der erinnert sich vor allem per Schaudern wegen des  Folgepartners ("nach" diesem wunderbaren Menschen zu dem man die Beziehung unterdessen verlor), wie geil es ist, mit jemandem zusammen zu sein, der/die es drauf hat - aber so manchmal nicht sexy.

Jona Jakob, August 2012

03.05.2019

Begrüssen: ideal und nicht ideal ...


Um in den Kontakt mit Mitmenschen zu kommen, eignet es sich, sich selbst einen Moment aussen vor zu lassen und sich auf den anderen einzustellen. In Normalo'Welt ist ein Hallo, Guten Tag, Grüss Gott, Grüezi, Moin kontaktschaffender, als jeder Mit'Einbezug in die eben begangene Gedankenwelt. Normalo'Welt möchte nicht eines der Themen besprechen, sondern sie möchte grüssen. Nichts mehr.

Jona Jakob, August 2012

30.04.2019

Die Normalo-Bandbreite bei Hochbegabung

Das Fühlen, Denken und Handeln verläuft für Normalos in einer gewissen Bandbreite. Im Zeitverlauf einer Stunde oder eines Tages, von Wochen oder Monaten und Jahren ergeht es dem Menschen bei HB etwa so: mehr fühlen, mehr wissen, mehr können, tiefer fühlen, unsicherer, versagen-obwohl-man-weiss ... bei HB schiesst das Leben oberhalb und unterhalb der Normalverteilung raus - ab da an fühlt sich Leben bei HB ungesehen, ungefühlt und unverstanden an (hellblaue Zonen).

Leider wird man nicht zu selten von denen, die weniger Bandbreite leben für "doof" gehalten. Die Gruppe, von der meist alle zu den Normalos zählen, bestätigt. Uns so kann die eigene Situation kafkaesk werden, also irre machend. 

Jona Jakob, 2012

23.04.2019

Wo liegt der qualitative Bereich für Lösungen (blau), wenn man durch eine Hochbegabung geprägt ist?

Sozusagen sämtliche "Lösungen" (= Lösungen, Rezepte, Anwendungen, Menuführungen, Konzepte, Produkte, Leitfäden, etc. etc sind für die 'Mehrheit' der Menschen gefertigt. Diese erfassen Angebote und Nutzen im hellblauen Bereich - dort ist der grösste Markt bei kleinstem (Mit-)Denken.

Die Managementformel lautet 'KISS': Keep it simple & stupid. 

Jona Jakob, August 2012.

13.03.2019

Hinweis auf Schweizer Förderverein ICT-Scouts

Geschäftsführer: Herr Rolf Schaub
+41 (0)77 535 57 52
rolf.schaub@ict-scouts.ch

https://www.ict-scouts.ch

Ich empfehle diese Website für junge HBlerInnen oder Eltern mit heranwachsenden Hochbegabten. Noch konnte ich mit Hrn. Schaub nicht im Gespräch sein oder den Standort bei Basel besuchen (nächstens Bern). Aber die Bilder der Website sprechen mich sehr an - ich bin interessiert.

Es handelt sich um einen Schweizer Förderverein. In den Statuten wird als Zweck angegeben:

Zweck

Der Verein erbringt Dienstleistungen im Bereich der spezialisierten Förderung von ICT-Nachwuchs, insbesondere von Frauen, und unterstützt dabei Jugendliche, Lehrer und Eltern. Dazu gehören insbesondere:

  • → Eignungstests und -abklärungen
  • → Workshops zum IKT-Unterricht an Sek I Schulen
  • → Workshops für Talente
  • → Betreuung der Eltern und Lehrer von Talenten
  • → Zusammenarbeit mit Lehrfirmen
  • → Vermittlung von zukünftigen Informatik-Lernenden


Vielleicht ein interessanter Bezugsort, auch für weitere Adressen.

03.03.2019

Welche drei Anteile enthält ein Coaching für Hochbegabte Erwachsene? oder humorvoll gesagt: Auch Hochbegabte müssen klüger werden.

Nach 10 Jahren Coaching für Erwachsene, welche ihre Hochbegabung entdecken, hat sich auch das Thema weiter entwickelt. Heute möchte ich zeigen, dass die Coachings konkrete drei Anteile umfassen, wenn man mit der Prägung durch eine Hochbegabung erfolgreicher und konsistenter im Leben und damit in Aufgaben und in Berufen stehen will, ohne weiter Spielball der Umstände sein zu müssen.

Der erste Teil, der im Coaching angegangen wird: Das Verstehen - eine Art Selbstklärung


Wer seine Hochbegabung für sich entdeckt, ist nicht selten reichlich betroffen. Das ganz besonders, wenn das Entdecken spät im Leben stattfindet. Bei mir war es im Alter von 46 Jahren. Nachdem die vielen Anzeichen, Eigenheiten, Ausprägungen und Erscheinungen erkennbar werden, gilt es, diese aufs eigene Leben rückwirkend zu betrachten um zahlreiche Betroffenheiten aufzulösen. Es ist der Moment vom lachenden und weinenden Auge.



Der zweite Teil Coaching, um das neu zu regelnde Miteinander mit anderen Menschen zu verstehen


Das Miteinander mit anderen Menschen umfasst

  • die elterlichen Beziehungen zu Mutter und Vater
  • die geschwisterlichen Beziehungen zu Brüdern und Schwestern
  • die nachbarschaftlichen Beziehungen
  • die Beziehungen zu Kindergarten-, Schul- und Hochschulkollegen, zur Klique und zu Freunden
  • die Beziehung zu Beziehungspartnern und Menschen, mit denen man Intimität erlebt
  • die Beziehungen zu Kolleginnen und Kollegen aus der Arbeit und im Beruf
  • die Beziehungen zu Vertragspartnern: Vermieter, Autohändler, Arbeitgeber, Fitness-Club, etc.
  • die Beziehungen zu Menschen, die zu Auftraggebern werden, die also etwas von einem wollen
  • die Beziehungen, wenn man selber AuftraggeberIn wird: Bauherrin, bei HandwerkerInnen, etc.
  • Gruppen, Vereine, Behörden, Unternehmen, Parteien, Verbände, Bildungsinstitute, etc. 
Das alles sind Bezüge, die je nach Anteil der Hochsensibilität an der eigenen Hochbegabung leicht bis sehr belastet sein können. Mit dem neuen Selbst'Verständnis aus dem ersten Coachingteil liegt eine Basis vor, sich selber UND die anderen besser zu verstehen. Das macht hier bereits möglich, gewisse "Brückenfunktionen" in der Kommunikation und im gegenseitigen Umgang sich anzueignen und damit bessere Beziehungen zu schaffen. Außerdem wird im zweiten Teil des Coachings geklärt, was von allem einem selber betrifft, und um was alles man sich nicht zu kümmern braucht. Es werden die Verantwortunganteile geklärt, die Selbstverantwortung und die Fremdverantwortung - auch die mögliche Frühverantwortung. Es wird geklärt, was die Führungs- und was die Handlungsverantwortung unterscheidet. Man lernt Nein zu sagen und Danke. Alles wird enorm viel leichter, viel weniger beladen. Auch viel ruhiger im Kopf. 

Im zweiten Teil erarbeitet man sich auch Kompetenzen im Verständnis der Normalos. Wie ticken die anderen? Die ticken auch und auch gar nicht schlecht. Sie ticken aber aus anderen Beweggründen anders und daher muss man das beachten, wenn es zusammenspielen soll. Sonst sind Konflikte vorprogrammiert (oder zumindest altbekannt). 


Neu: Im dritten Teil ist Arbeit und Funktion als Hochbegabter Erwachsener zu verstehen


Auch Hochbegabte wollen sich selber verwirklichen. Vielleicht wollen sie das sogar mehr als der restliche Durchschnitt. Und dieses Selbst-Verwirklichen ist von viel höherer Bedeutung als für ein Mitglied der Normaloschaft. 

Daher ist es enorm wichtig erkennen zu können, wo man sich suboptimal in Arbeit und Beruf einbindet und welches sind Berufs- und Funktions- bzw. Karrieregestaltungen, welche einem ermöglichen, das eigene Ich, die hohen Kompetenzen, die 'Talents' erfolgreich zu deuten und gut bezahlt anzubieten. Mit welchen Anteilen meines Wesens kann ich andere dabei unterstützen, dass Brücken entstehen. Und wozu überall braucht es Brücken?

Hochbegabung dient am meisten in Form als, bildlich gesprochen, "als Funktionen von Maschinen, Anlagen und Geräte", welche dazu da sind, Brücken bauen zu können. Man baut und trägt Elemente VORAUS, welche letztendlich von einer Seite zur anderen gereichen. Ohne diese "Gerätschaft" wären die anderen nur schlecht aufgestellt - wieder bildlich gesprochen -, Stege, Verbindungen, Viadukte, Hängebrücken, Bogenbrücken, Übergänge, Passerellen zu bauen - Verbindungen, die halten. Was das genau alles sein soll und wie man das als Berufs- und Verdienstangebot aufbaut, ist dritter Teil eines umfassenden Coachings für Erwachsene mit Prägungen durch eine Hochbegabung. 

Der dritte Teil ist nach 10 Jahren neu dazugekommen. Er gründet aus der Erfahrung von ca. 400 Coachingmandaten mit Hochbegabten Erwachsenen. Die meisten davon arbeiten bereits in hoch bezahlten Anstellungen oder leiten eigene Unternehmen. Sie sind in Parteien und Vereinen aktiv und gestalten die Zukunft durch eigene Kinder und zahlreiche Angestellte. Sich hier die Ausgaben und die Arbeit für dieses dreiteilige Coaching zu leisten, wird zu profunden Grundlage der persönlichen Lebens- und Gestaltungsmöglichkeiten. Man segelt dann ganz vorne, man ist dabei höchstmöglich sein ganzes, umfassendes Selbst. Neu dann auch: Man wird positiv mitgetragen von all denen, die Ihrer Dienste bedürfen und die sich einfach freuen, wenn etwas für sie entsteht, wovon diese geglaubt haben, sie würden die Überwindung nicht schaffen, wenn also die Brücke fertig wurde, so dass sie fürs Überschreiten und Verbinden, Form von Entstehen, eröffnet und nun zum Bestandteil aller wurde. 

Das ist vielleicht die wichtigste und wertvollste Aufgabe Hochbegabter Erwachsener. Die paar Meter präzise kalkulierter Vorkonstruktion, auf die man sich verlässt, damit die Brücke zu'stande kommt.

Ich schätze diesen Coachingaufwand auf 3 x 3 Stunden ein, das ist ein alter Erfahrungswert. Den persönlichen Veränderungsprozess würde ich eher mit 3 - 5 Jahre einschätzen, was aber per Pareto zu verstehen ist. Anfänglich geht enorm viel mit wenig Aufwand. Für die geschliffene Perfomance braucht es dann mehr Zeit im Leben und viel bewusste Beobachtung und Reflexion. Und um ehrlich zu sein, auch ich falle noch heute immer wieder einmal über die bedürftigen Verstrickungen meiner Hochbegabung herein. Klar. Doch sind die dann ruckzuck erkannt und werden sofort korrigiert. Lachend, aber wieder aus der Welt geschafft. Auch Hochbegabte müssen klüger werden. :-)

Willkommen, ob in Aschaffenburg, Frankfurt, Zürich oder Bern. 

Herzlich

Jona Jakob, Hochbegabtencoach

hochbegabtencoach.de | .ch | .com 

21.12.2018

HB im Business: Wie Ihr Sprechen die Führungswirkung zerstreut

Ich leite mit meinem Credo ein: 



Was will ich heute zeigen? :

Es ist möglich, dass das Sprechen / Ausdrücken und auch Schriftstücke (zB eMails) einem als hochbegabunggeprägter Mensch die Führungswirkung, welche in der Botschaft liegen soll, zerstreut / verbrösmelt / aufweicht.

  • Das ist hinderlich, wenn man Kinder erzieht.
  • Das ist hinderlich mit Freunden, Kollegen und sozialen Kontakten (zB Events)
  • Das ist hinderlich und verlustreich bis hin zum Karriereende (kein weiterer Aufstieg) im Kontext des Geschäftsalltages. 


1. Betrachtung: Was ist, wenn ich ein mäanderndes Ausdrucksverhalten zeige?

Anhand der eingefügten Grafik, dich hier nicht auf ADHS abzielt, sondern das Sprech- und Ausdrucksverhalten ideal darstellt, können Sie als Leserin und Leser spüren, ob Sie sich in der Situation wiedererkennen / eine Resonanz haben.


Quelle: LinkedIn

Würden Sie sagen, Sie neigen dazu, Ihre "Botschaft" auf die untere Art und Weise auszudrücken? Oder würden Sie sagen, Sie kennen sich nicht als jemanden, der sich wie oben ausdrückt, klar und deutlich?


Was entsteht, wenn ich mich umständlich ausdrücke?

Wenn Ja, dann kann Sie das behindern, im Umfeld von Normalos weiterzukommen. In erster Linie ist das für Normalos, ob bewusst oder nicht bewusst, MEGA ANSTRENGEND. Normalos wollen am liebsten 0 (Null) Information. Daher ist 1 Information (Modell oben) für sie schon anstrengend. Normalos sind nicht lösungsorientiert, sondern problemlosigkeitsorientiert. Am besten ist "nichts", dann müssen sie sich nicht bemühen oder von ihren eigenen Plänen abweichen. Jeder Input stört, aber diffuser Input nervt sofort mega, die Ohren der Normals schalten auf Durchzug.

Wenn Sie nun sich oder jemand anderes FÜHREN möchten, kommen Sie mit der Art und Weise (unten) auf keinen grünen Zweig. Geht nicht, wird nicht, tut nicht. Es ist nicht so, dass die Denk- Handlungs- und Ausdrucksweise der Normalos dümmer, doofer oder beschränkter ist - in keinem Fall. Sie ist vielmehr höchst raffiniert und extrem lebensbeständig und erfolgreich. Um Dieter Bohlen zu zitieren: "Ich beantworte nur eMails, die ich mit 'Yep' oder 'Nö' beantworten kann." Das ist als 'genial' einzuordnen. Ich las letztes Jahr eine Mail von Tim Cook (CEO Apple): die liest sich nicht anders als: SO KLAR ALS MÖGLICH.

Als eigens angestellte Beobachtung erlebe ich eine hochbegabte Person in meinem Umfeld, welche einen Gewerbebetrieb mit ca. 15 Handwerkern betreibt. Die Person erteilt einem der Servicetechniker eine direkte Anweisung (nach der unteren Methode, nicht gar so arg, eigentlich schon ganz gut, aber dennoch, es hat Anteile an Unklarheit und INTERPRETATIONSSPIELRAUM darin. Der Servicetechniker setzt von der Anweisung ca. 30% in ihrem Sinn um, 30% macht er, was er meint, was richtig wäre und die restlichen 40% erledigt er schlicht nicht, weder als Was, Wer, Wie, Wann, Wo, Wie viel - es läuft nicht und hat massiven Korrekturbedarf. Außerdem ist der Servicetechniker mit der INTERPRETATIONSAUFWÄNDIGEN Kommunikation latent frustriert, da er unzählige klaffende Lücken in der Botschaft gerade nicht schließen kann und daher sich Unsicherheit breit macht. Das 2. menschliche Grundbedürfnis nach Maslow ist aber Sicherheit.

Mit der Ausdrucksweise, wie sie auf der obigen Grafik gezeigt wird, erzeugen Sie Interpretationsspielraum. Jede Relativierung schafft Freiraum / Nicht-Messbarkeit / Uneindeutigkeit / Vieldeutigkeit / etc. Das ist "nährend" für den Hochbegabten selber, als ein kluges Selbstgespräch. Und es nährt andere Hochbegabte, die all die feinen subtextlichen Lücken mit Genuss und dem intuitiv tickenden Denkprozess sofort schließen und den Ball gerne zurückspielen.

Fundstück bei Twitter.

Hochbegabte lieben es sozusagen, Botschaften zu erhalten, bei denen sie unzählige Male dazwischen knobeln müssen. Sie können dann in der schlagfertigen Antwort zeigen, wie clever sie sind, nimmt der andere Hochbegabte den Ball ja mal einfach so auf. Es läuft bei den beiden.

Nun verhält es sich in der Regel so, dass je höher eine Führungsstelle angesetzt ist, ob in Unternehmen ODER in der staatlichen Verwaltung (Behörden), desto eher wird für den Posten ein versierter aber GRUNDSOLIDER NORMALO gewählt. Auf dieser verantwortungsvollen Ebene wollen die Entscheidungsträger bei der Anstellung keinen Fehler machen oder sonst wie "bunt" dastehen.

Damit erklärt sich auch, warum auf der obersten Ebene - wenn schon - Hochbegabte ihr eigenes Unternehmen hochgezogen haben, gerne abgestützt auf die zuverlässige Arbeit von normalo-haften Experten (Juristen / Finänzler / Personaler/ etc). Sie verschaffen sich so auf dem angestrebten Level a) Freiheit für ihre Persönlichkeit und b) den hohen Level, der sie interessiert (bzw. welcher sie geistig nährt).

Daher:
Wenn Sie auf der Karriereleiter sind, ob noch unten oder mittendrin oder fast oben, dann lohnt es sich, diesen Aspekt genau zu reflektieren. Es geht nicht um Ihre klugen Lösungen, sondern es geht um den komfort- und problemlosigkeitsorientierten Vorgesetzten, dem Sie bitte Antworten liefern, die hochgradig schwarz oder weiß sind - aber bloß nicht bunt.

Wenn Sie ein verfilmtes Gegenbeispiel verknappter Kommunikation kennen lernen mögen, schauen Sie sich bei ZDF die Folgen der Krimiserie "Die Brücke" an. Noga Soren, die Kommissarin, ihr wird ein leichtes Asperger-Verhalten zuinterpretiert, ohne dass es wirklich jemand ausspricht. Sie ist masslos und brüskierend direkt. Vielleicht auch nicht ideal, aber als Referenzmuster allemal kennenlernenswert. Meine ich.

Am erfolgreichsten nenne ich die U-Boot-Befehlssprache, die zu feedbacken ist:
"Steuermann, 8 Grad nord-west bei 30 Knoten - wiederholen Sie den Befehl."
"Aye Kapitän, 8 Grad nord-west bei 30 Knoten."
"8 Grad nord-west bei 30 Knoten sind angelegt."

... da gibt es nichts zu interpretieren. Die Führungswirkung liegt erst einmal bei 100%.

Und quatschen Sie Ihren Hund nicht hochbegabt zu - sondern lernen sie bei ihm, was einfache und wenige Worte für eine immense Wirkung haben können.

Tipp:
Meine verzwurgelte / geschwurbelte Sprache korrigierte ich nicht direkt beim Reden, sondern beim Verfassen von eMails. Ich notierte die Mail und redigierte sie, als würde ich eine Gleichung zusammenstreichen. Zum Schluss blieben von 10 Zeilen nur noch 3, die Hartfakten, mundgerecht für den Chef aufbereitet, auch für dessen Augen (Bulletpoints, etc). Mit der Zeit haben diese Korrekturen auch mein Sprechen verbessert.

Und wenn Sie als Hochbegabter je sprechen werden, wie Normalos auf Empfang sein können, Sie werden massiv hervortreten und ihrer Karriere einen immensen Schub verleihen, ob zwischenmenschlich oder in der Sache (Ihrer Lösungsideen). Ich habe damit nie gesagt, Sie sollen sich unter den Scheffel stellen. Was ich meine ist, richtig gut zu werden, was meint: entscheidend besser.

Viel Erfolg.

Jona Jakob
Aschaffenburg Frankfurt | Zürich Bern
hochbegabtencoach.de
hochbegabtencoach.ch


P.S. Nun nur mit "Konzis!" zu antworten, braucht auch noch nicht zu klappen, da von reichlich Niveau. :-)) Nutzen Sie daher lieber das klanglich durchhängende "Genauuu."

19.12.2018

Neue URLs für Hochbegabtencoaching | Jona Jakob

Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Seit dem 18.12.2018 nutze ich bereits drei neue URLs

https://www.hochbegabtencoach.de 
https://www.hochbegabtencoach.ch

und für diesen Blog hier
https://www.hochbegabtencoach.com

Der komplette Übergang von den URLs für 'begabt-sensibel' zu 'hochbegabtencoach' verläuft über die nächsten Monate fließend. Ich hoffe, damit deutlicher und besser erkennbar zu werden. Lieben Dank für Ihren Besuch auf diesem Blog.

Ich wünsche Ihnen eine Frohe Weihnachtszeit.
Jona Jakob

P.S. Meine Visitenkarte im Internet ist für 2019 bereits aktualisiert: https://www.jonajakob.com

22.10.2018

Einer der Tricks ist es ...


begabt-sensibel.de
humanness-coaching.de

begabt-sensibel.ch
humanness-coaching.ch


31.07.2018

Der Satz "Ich möchte meine PS auf die Strasse bringen." - Gerne, aber was soll damit gemeint sein?

Das ist vielleicht der meist geäußerte Satz, den ich in den Situationsbeschreibungen von Hochbegabten zu hören bzw. zu lesen bekam. Etwa gleichauf mit der Selbstbeschreibung vom 'Alien / nicht von diesem Planeten'.

Dadurch, dass es mir persönlich aktuell (10 Jahre nach meinem Entdecken) sehr gut gelingt, meine PS auf die Strasse zu bringen, spüre ich / frage ich mich aus diesem Grund speziell, was eigentlich ist für andere Menschen damit gemeint, wenn sie ihre eigenen PS auf die Strasse bringen möchten?

Bild: J. Jakob / 'Spirit of Horgen' ... zu viel Masthöhe, verlängerter Kiel, zu kurzer Rumpf und Speed wie Blöde. War aber kaum zu segeln das Ding. :-)

Was höre ich alles aus diesen Worten heraus?

A) Ich meine, ich höre heraus, dass man mehr Tempo, mehr Speed, mehr Power oder Akzeleration "als die anderen" hat. Man wäre also eine ganz eigene "Maschine / Motor / Fahrzeug", welches spezielle Kräfte / Fähigkeit mit sich bringt.

Und in der Folge: Wer nicht damit umzugehen wüsste, dem würden die Räder (Kontakt zur Greifbarkeit des Bodens) durchdrehen, so dass zwar viel Kraft viele Raddrehungen bewirken würden, aber wenn das für die statische Strasse zu viel wird, ergibt sich kein Vortrieb. Die mögliche Power verpufft.

B) Ich meine herauszuhören: Könnte ich mein Tempo / meine Fahrweise  / ja selbst meinen ganz eigens erfundenen Otto-Motor ohne Wenn und Aber fahren, würde meine Maschine auch funktionieren - ob nun besser oder nicht, sei mal noch dahingestellt.

C) Ich meine der Äußerung zu entnehmen, jemand möchte eher ohne Einschränkungen freie Piste haben, um in eher hohem Tempo auf seine Weise losbrettern zu können.

-

Was ich in diesen 10 Jahren noch nie von wem gehört noch gelesen habe, sind Worte, die diesen Satz von den PS und auf-die-Strasse für sich selber auf eine Weise einschränken, also sich selber zurücknehmen, so dass es mit dem Fahren klappen könnte. Das ist keine Kritik - es ist für mich bisher so gewesen.

In mir stellt sich jedoch die Frage: Wer soll diese ominöse "Strasse" sein, die angeblich nicht mitspielt / nicht gut bzw. ideal ist / nicht greift - die einfach wie unbrauchbar dargestellt sei


Wer oder was soll diese Strasse sein?

Einst in der Schule, an einem Tag für Verkehrskunde, stellte der Polizist in seiner Uniform die Frage an uns: "Was ist für euch die Strasse?" Er stand dabei vor einem Plakat, welches die Strasse aus einem Wohnviertel zeigte. Wir sahen also die eigene und andere Strassenseite, Häuser, Fassaden, Fahrradwege, Gehwege, Menschen, Kinder, Fahrzeuge, Tramschienen, etc. "Welchen Teil des Bildes würdet ihr als den Bereich der Strasse bezeichnen?" - so wiederholte der Polizist seine Frage.

Wir nannten alle was anderes. Das beeindruckte mich schon genug, dass wir uns da nicht einig waren. Aber wirklich erstaunt und mich lehrreich erwischt hat mich der Verkehrslehrer, als dieser sagte:

Die "Strasse" ist ALLES, was ihr da seht! Sie geht von der einen Fassade des Wohnhauses bis rüber zur gegenüberliegenden Fassade." - BANG ... bei mir hat das gesessen.  Mein Bild der freien Piste war gelöscht - es stand da neu ein Bild eines unheimlich unterschiedlichen Miteinanders. 

In einem Punkt bin ich mir weiter nicht sicher, was genau ich aus dem Satz heraushören soll: Will die sich äußernde Person sich einfach uneingeschränkt geben können, wie es ihr gerade passt? Möchte sie einfach keine Konzession ans Umfeld machen und allen eigenen Kräften und Fähigkeiten ihren freien Lauf lassen?

Oder wäre ein "Hinbringen" der eigenen PS auf die Strasse vom Gedanken her nicht eher so gemeint, dass man ein berufliches und monetäres Fortkommen hinbringen möchte - was im Bild erst einmal meint: In der Lage zu sein, mit dem eigenen 'Vehikel' Strecke zu machen?

Sind es auf einmal gar nicht mehr die "PS", die zählen? Wäre es vielmehr das "Fortkommen" in Form von Strecke, Kilometern, Wegstrecke, von mir aus auch von A nach B zu gelangen?

Und wenn es um Letzteres ginge, bin ich da alleine? Ist der Wunsch nach freier Piste zwar legitim, aber gelingt dauerhaft erfolgreiches / schadenfreies Forwärtskommen, wenn ich niemanden berücksichtige oder eben, wenn ich mich im Verkehr so verhalte, dass es für alle geht?

Glaubt jemand mit diesem Satz im Kopf, man könne einen Supersportwagen schneller innerorts durch eine Stadt oder Häuser pushen? Habe ich mit meinem Muscle-Car andere Privilegien, als alle anderen Verkehrsteilnehmenden? Meint wer, mit einem riesigen Viermalvier sei jeder Weg zu bestreiten, egal was die Strassensiganlisation anzeigt?

Und doch werden Ferraris, Lambos, Corvetten und schnellste und ps-starke deutsche Wagen durch den Verkehr gelenkt, von der Quartierstraße bis zur freien Piste auf Autobahnen.

Kann es sein, dass es für die Quartier- und Spielstraße eine hohe Kompetenz und Fähigkeit, genannt Fahrzeugbeherrschung, benötigt - gleichso für dichten Verkehr oder wenn über 200 Km/h auf freier Piste das Fahrzeug in einer Art Performance zu führen ist?

Meine persönlichen Wegstrecken (Etappen auf dieser ominösen Strasse) sind:

  • Annahme als Mensch, z.B. in Gesprächen, als Mitglied, Teilnehmer, Partner
  • Arbeitsaufträge, ob face-to-face oder von Unternehmungen, Organisationen, ...
  • Gehalt, Honorar, Geld, Preisakzeptanz, Rendite, Alterssicherung, Urlaub, Reinvest
  • Ausbau meiner Aufgaben, Verantwortung, Anerkennung, Vertrauen
  • Verträge, Abmachungen, Kredit, Bereitschaft, Mitmachen, Engagement

und last but not least

  • Dauerhaftigkeit, Prospektivität, Wachstum, Verwirklichung, Stimmigkeit und ...
  • Wohlsein bei einem hohen Grad an unabhängiger Authentizität.

Das ist aber kein Speedrekord mit einer Rakete auf dem Salzseee, nein, das ist die Kunst des kompetenten Miteinanders. Dort liegt das Moment, wo ich heute meine PS so auf die Strasse bringe, dass die Strasse ihren Zweck erbringen kann, nämlich für mich tragend gut da zu sein. Dann klappt das auch mit meinem mal stärkeren, mal schwächelnden Vortrieb.

Oder wie interpretiert Ihr diesen Satz, den Andrea Brackmann schon geprägt hat?

Beste Grüsse
Jona Jakob, Senior Coach
Zürich, Bern, Frankfurt, Aschaffenburg


www.humanness-coaching.de

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25.04.2018

Gut veranschaulicht: Strategien der Evolution ... und wenn dann etwas "anstrengend" ist ...


Problemlösungsorientiert versus Problemlosigkeitsorientiert

Im Gegensatz, wo sich Hochbegabte 'problemlösungsorientiert' erleben und empfinden, sind die meisten Normalos in ebenso meisten Fällen 'problemlosigkeitsorientiert'. Das mag sich auf den ersten Blick vermessen lesen, doch das ist es nicht. Was es ist: Es sind zwei unterschiedliche STRATEGIEN, also bewusst gewählte Vorgehensweisen, das eigene Leben zum eigenen Vorteil zu gestalten und hierfür Fähigkeiten, Kräfte, Ressourcen und wichtig: Orientierungen über die Evolution zu entwickeln, denn die Besten werden in ihrer Art fortbestehen.

Begabte sind lösungsorientiert - Normalos ticken problemlosigkeitsorientiert. Wirkliches Lösen ist zu anstrengend.

Dies kann in dem am 25. April 2018 erschienenen Beitrag von ZEIT-online aufgezeigt werden:

Pinguinen wurde Fliegen zu anstrengend

Erstmals belegen Forscher, warum Pinguine zu flugunfähigen Vögel wurden. Tauchen fiel den Tieren schlicht leichter. Das zeigen Vergleiche mit anderen Seevogelarten.
Anhand dieses Beispiels zeigt uns nicht der Mensch, sondern seine Evolution, WIE sie tickt. Sie wählt zur Stärkung den Weg des geringsten Widerstandes. 

Die Evolution wählt den Weg des geringsten Widerstandes. Das ist eine ihrer Strategien.

Wir können es also doof, faul, bequem oder sonst wie negativ bewerten, es ist schlicht diese Art von Cleverness. Einzig: Sie entwickelt sich diametral von Strategien Hochbegabter weg, die aus unzähligen Gründen lieber Probleme lösen, entwickeln, verifizieren, differenzieren und multiplizieren, am liebsten mit ihrer Hochzahl. Das HB-Bedürfnis wird im Kern viel mit Annahme und Anerkennung zu tun haben, die uns ständig (zumindest partiell) fehlt. Und deren Bedürfnis ist es, nichts mit was zu tun zu haben. 

Diese Unterscheidung hilft in ganz vielen Fällen, die Handlungsweise anderer zu verstehen. Ich verhandle heute ganz oft mit unzähligen Faktoren, die ich berücksichtige, um für Normalos NICHT ANSTRENGEND zu werden, weder sprechend, schreibend, verhandelnd, etc. Mach es ohne Tam-Tam, ohne Drama-Drama, ohne Betroffenheit, ohne Schwärmen, ohne neue Ideen, ohne Irgendwas. Tu nur das Banale. 

Wer das als Hochbegabte oder Hochbegabter verstanden hat, der kann auch folgende Prüfung der Sache nachvollziehen: 

Entsteht 1 Problem, dann ist des Normalos Idealsituation NICHT, 1-3 Lösungen serviert zu bekommen. Er wird dankbar 1 Lösung nehmen (bloss nicht 12 Lösungen und 5 Meta-Lösungen anbieten!!!). Denn sein grösster Wunsch und sein mächtigstes Bedürfnis ist 0 Lösung und kein Problem zu haben. 

Und das ist jetzt weder schräg, dumm oder sonst wie verwerflich, da mögen wir noch so eine Leistungsgesellschaft sein. Es ist auch nicht verantwortungslos oder sonst wie falsch, lieber 0 Problem und damit 0 Lösung zu wünschen. Es ist nur eine zweite Verfahrensweise, eine weit verbreitete. Und es ist der Hochbegabten ihr Problem, damit erfolgreich umzugehen. 

Hinweis: Schwärmen, Komplimente, Freude, Ausdruck etc. sind für Normalos ebenso anstrengend, wie Nörgeln, Reklamieren, Anstossen, Aufmerksammachen, etc. 

Herzlich

Jona Jakob
Senior Coach | Coach für Hochbegabte Erwachsene
Aschaffenburg Frankfurt | Zürich Bern


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Bild: Grafik ist gezeichnet von Jona Jakob